Lebensretter nach Wespenstich

 

Lebensretter nach Wespenstich

Rettungsschwimmer Philipp Reich und Rolf Karl leisteten am Roten See in Brüel Erste Hilfe in einem nicht alltäglichen Fall

BRÜEL Schockmoment kurz vor Dienstende für die Rettungsschwimmer Philipp Reich (22) und Rolf Karl (69) am Roten See in Brüel: Ein 72 Jahre alter Badegast kommt benommen auf den 69-Jährigen zu und schildert ihm Schmerzen von einem Wespenstich. Der erfahrene Rettungsschwimmer aus Sternberg will die Schwellung rund um den Einstich am rechten großen Zeh mit einer Zwiebel und einem Kühl-Akku stillen. „Als ich mit den Utensilien runter kam, lag der Mann bewusstlos am Boden“, berichtet Rolf Karl.

Sein junger Kollege ist schon an Ort und Stelle und Check bei Er war wieder bei Bewusstsein und konnte mir Fragen zu seinen Schmerzen mit Kopfnicken schildert Philipp Reich. Die Zunge des Mannes war so sehr angeschwollen, dass er keine Luft mehr bekam. Zum Glück, so Reich, waren vier Mitarbeiter der Feuerwehr Brüel und einer der Berufsfeuerwehr Schwerin privat und haben Auch der Notarzt war bereits informiert. Vertrauen zu einander haben Seit 53 Jahren ist Rolf Karl engagierter ehrenamtlicher Rettungsschwimmer und bewacht die offenen Seen für Parchim Wasserrettungsdienst. „Trotz dieser langen Erfahrung hatte ich noch nicht so einen Fall bei meiner Arbeit. So was wünscht man sich ja auch nicht“, sagt er.

jährigen Kollegen und Betriebssanitäter ist ein solcher Fall Normalität: Ich bin hauptamtlich Parchim e.V. unterwegs und  sichere auch größere Strände ab. Dort passiert “Seit einer Woche ist er am Brüeler See stationiert. Zum ersten Mal arbeiten die Beiden zusammen und müssen sich aufeinander verlassen.

Die ASB-Retter werden während der Sommerferien an die unterschiedlichen Seen stationiert – dadurch wechseln auch die Kollegen ständig.

„Das ist nicht schlimm – wir sind eine große Rettungsschwimmer-Familie und können immer aufeinander vertrauen“, sagt Reich. T-Shirt kurzerhand als Kühl-Ersatz genutzt Und das konnte er auch bei diesem Einsatz, denn Rolf Karl versorgte weiter die übrigen Badegäste und sicherte den Strand ab, damit an diesem sonnigen und heißen Dienstagabend keine Panik entstand. Philipp Reich hatte in der Zwischenzeit kurzentschlossen sein T-Shirt als Kühl-Ersatz benutzt: „Ich habe das Shirt komplett nass gemacht, den Mann in die stabile Seitenlage gebracht und ihm dann ein Stück des Shirts über die Zunge in den Mund gesteckt“, erklärt Reich. So sollte die Schwellung zurück gehen und er wollte verhindern, dass der Rentner seine Zunge verschluckt. Als die Schwellung abgeklungen war, unterstützt Reich kurzerhand den Badegast mit einer Mund zu- Mund-Beatmung. Nach etwa 20 Minuten waren Sanitäter und Notarzt vor Ort und kümmerten sich um den 72- Jährigen. Währenddessen standen die beiden Retter seiner Ehefrau zur Seite. „Die seelische Unterstützung gehört auch zur Arbeit von uns Rettungsschwimmern“, bemerkt Rolf Karl.
Ein dickes Lob gibt es derweil von Mike Stiehler, Kreisleiter des ASB Wasserrettungsdienstes: "Was die beiden Retter dort geschafft haben, ist eine herausragende Leistung.“

Quelle SVZ

Die Rettungsschwimmer Philipp Reich und Rolf Karl (r.) FOTO: SVZ

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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